Nappo
Über mich
Ich bin Stefan, blicke auf über 20 Jahre Rollenspiel zurück, bin Vater von zwei Kindern (3&6) und Versuche zur Zeit dem Hobby wieder mehr Raum in meinem Leben zu geben. Schwierigkeiten auf die ich dabei stoße sind Zeitmanagement und eigene Zuverlässigkeit.
Ich möchte mehr Rollenspiel in meinem Leben haben. Zeit und Zeitfenster sind tatsächlich die beschränkenden Faktoren, die mich daran hindern an der Szene hier vor Ort am Tisch viel zu partitionieren. Ich habe mir einige Gedanken gemacht.
Zeitlicher Rahmen
Relativ frei verfügbar wären Wochentags die Abende, d.h. ab 20:00 Uhr für 2-3h, außer Mittwochs, da versuche ich zu sporteln. Auf Grund der kurzen Zeitfenster gerne wöchentlich/14-tägig. Längere Slot's am Wochenende wären hier der größeren Terminplanung unterworfen. Natürlich würde ich mir die Zeit für Regelwerke/Settinginformationen auch abseits nehmen.
Was ich mag:
- Mittelalterliche fantastische Settings, also gerne Magie, eine gewisse Vielfalt an Spezien, gerne auch klassisch. Ich bin mir der Problematik solcher Settings bewusst, kann aber auch dahingehend abstrahieren, dass nicht jede "Monsterrasse" kulturschaffend sein muss, bzw. die Charaktere in ihren Vorurteilen gefangen sind. Wenn es die Welt unterstützt kann die Gruppe auch wie ein Karneval durch die Gegend ziehen. Es sollte halt in die Welt passen.
- Ich spiele gerne in einer lebendigen Welt. Das Dorf in dem ich vor zwei Jahren war, hat sich verändert, Leute sind dazu gezogen, es sind Leute verstorben usw. Den kleinen Weiler betrifft das vermutlich weniger, als die Stadt. Auch mag ich es meine Charaktere zu verwurzeln und daraus Motivationen und Werte zu generieren. Das kann lokal sein, das kann der Glauben sein. Gerne partizipiere ich auch auch in der Entwicklung der Welt, falls dies gewünscht ist, um einen Flickenteppich immer dichter zu machen.
- Ich spiele gerne Helden. Und damit Wesenheiten mit Fähigkeiten die über die eines Bäckers oder Bauer hinausgehen. Dadurch bevorzuge ich Systeme mit einer gewissen Progression im Powerlevel. Und bin kein Freund von niedrigsten Stufen. Entsprechend mag ich Handlungsstränge die eine gewisse Gefahr mit sich bringen. Und die Konsequenzen haben. Eine weitere Ableitung davon ist, dass ich ungern mit bösen Charakteren in der Gruppe spiele.
- Für mich besteht Rollenspiel aus zwei bis drei verschiedenen Ebenen die alle zusammenspielen und alle ihren Platz haben. Da ist zum einen das Rollenspiel, die soziale Interaktion mit Spieler und Nichtspielercharaktere. Der wichtigste Aspekt, sonst könnte ich auch Computerspielen. Hierzu zähle ich auch das erleben der Welt und die Geschichte. Ein weiterer Aspekt für mich ist dann der Charakterbau, das Ausloten der Regeln, insb. des Kampfsystems. Hier geht es für mich weg vom Charakter hin auf die Spieler und Ebene. Der Dungeon und der Kampf sind in meinen Augen Herausforderungen an den Spieler und nicht an den gespielten Charakter. Ich finde es wichtig, sich hier früh als Gruppe darauf zu einigen was man erwartet, und auf welchem "Optimierungslevel" die Charaktere sein sollen.
Was für mich nicht funktioniert:
- Horror und Gore, erzwungene Furcht abseits der Metaebene. Leider werde ich trotz mehrer Versuche insb. mit CoC nicht warm
- Player vs. Player
- Zufalls-basierte Charaktererstellung/Steigerung
- (wiederholt) langes Ausspielen von Einkaufserlebnissen
- Asymmetrische Erfahrungszuteilung innerhalb einer Gruppe
Wenn es also in eurer Gruppe noch eine Lücke zu füllen gibt, würde ich mich freuen.